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Zubehör

Schuhe
Tragen Sie komfortable Wander- oder Bergschuhe. Vor allem für mehrtägigen Unternehmungen empfehlen sich auch Schalenschuhe. Snowboarder tragen ihre Snowboardstiefel auch während des Aufstiegs mit den Schneeschuhen. Dazu benötigen Sie allerdings die richtige Schneeschuh-Bindung.

Skistöcke
Mit den Stöcken können sich besser ausbalancieren. Empfehlenswert sind Teleskopstöcke mit großen Tellern.

Gamaschen
Gamaschen verhindern, dass Ihre Hose durch den aufgeworfenen Schnee nass wird. Sie dienen aber auch als Wärmeisolationsschicht bei großer Kälte.

Kleidung
Tragen Sie bequeme Kleidung die Ihnen gut passt und mehrere Schichten übereinander. So sind Sie flexibel bei sich verändernden Witterungs- und Temperaturverhältnissen. Zu enge Kleidung wird Ihnen aufgrund der Bewegungen schnell unbequem und Sie frieren leichter. Atmungsaktive Kleidung ist in allen Schichten ratsam. Führen Sie unbedingt eine Kopfbedeckung (evtl. Sturmhaube) mit. Tragen Sie Socken aus gemischter Wolle und Synthetik - keine reinen Baumwollsocken und nehmen Sie ein zweites Paar Socken mit auf die Tour.

Handschuhe
Vergessen Sie auf keinen Fall Ihre Handschuhe. Wenn Sie schnell an den Fingern frieren, benutzen Sie am Besten Fäustlinge. Führen Sie ein zweites Paar Handschuhe mit. Winddichte Überhandschuhe sind für extremere Bedingungen empfehlenswert.

Sonnenschutz
Sonnenschutz ist im Winter besonders wichtig, da der Schnee die Sonne reflektiert (empfehlenswert ist LF 30). Ein Sonnenbrand ist weder angenehm noch gesund. Vergessen Sie nicht Ihre Sonnenbrille mit UV-Schutz-Gläsern.

Rucksack
Je nach Art und Dauer der Ihrer Schneeschuh-Tour, sollte Ihr Rucksack so groß als nötig und so klein wie möglich sein.

Verpflegung
Nehmen Sie entsprechend der Dauer Ihrer Tour genügend Verpflegung und Reserveverpflegung mit.
Bedenken Sie, dass bei Temperaturen unter 0° C Lebensmittel mit Wasseranteil einfrieren. Tipp: Als Brotersatz können Sie Kekse oder Knäckebrot mitführen.


Sicherheitsausrüstung

Schneeschaufel
Führen Sie eine kleine und leichte Schneeschaufel in Ihrem Rucksack mit. Sie ist Ihnen beim Bau eines Unterstandes oder eines Iglus hilfreich, sowie beim Ausgraben eines Verschütteten.

Verschüttetensuchgerät
Wenn Sie oder jemand in Ihrem Umfeld von einer Lawine verschüttet wird, so steigen durch das Vorhandensein bzw. durch den Einsatz eines Verschüttetensuchgerätes (VS-Gerät) die Chancen, die Person rechtzeitig zu finden. Der Umgang mit dem VS-Gerät muss geübt werden.


Notfallausrüstung

- Erste-Hilfe-Beutel (Verbandsmaterial, Schmerzmittel, Wundsalbe)
- Streichhölzer (wasserdicht verpacken)
- Schnur, Reepschnur
- Taschenmesser mit Säge
- Rettungsdecke/-plane
- Alubecher
- Kerze
- Stahldraht
- Schokolade

Schlafsack
Wir empfehlen im Winter einen Daunenschlafsack, da dieser bei geringem Gewicht eine gute Wärmedämmung aufweist.

Stirnlampe/Licht
Auch wenn Sie planen, bei Dunkelheit wieder zurück zu sein. Nehmen Sie eine Stirn- oder Taschenlampe mit. Man weiß ja nie...

Karten, Höhenmesser und Kompass
Karten, Höhenmesser und Kompass helfen Ihnen bei der Orientierung im Gelände. Mit GPS gehts noch einfacher..

Kocher
Verwenden Sie keinen Gaskocher, da Gas bei großer Kälte flüssig bleibt.

Thermosflasche
Warme Getränke sind gerade bei Kälte sehr wohltuend. Auf Mehrtagestouren wird Ihnen Ihr Heißgetränk bei kalter Witterung jedoch eingefrieren.

Werkzeug, Ersatzmaterial
je nach Bedarf

Fotoapparat
Ersatzbatterien, Speicherchips und ggf. Filme nicht vergessen.

Mobiltelefon
In den Alpen ist das Mobilfunknetz mittlerweile sehr gut. Haben Sie dennoch einmal keinen Empfang, versuchen Sie einen höher gelegenen Punkt aufzusuchen. Auch wenn Sie ein Gegner von Handys sind. Denken Sie daran: Es kann Leben retten. Notrufnummern funktionieren auch ohne Eingabe der PIN.


 

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